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Amortisation

Lernfokus

Berechnen, wann sich eine Investition durch Einsparungen zurückzahlt.

Was ist die Amortisationsrechnung?

Die Amortisationsrechnung (auch Payback- oder Kapitalrückflussrechnung) ist ein Verfahren der Investitionsrechnung. Sie beantwortet die Frage, nach welcher Zeit das in eine Investition eingesetzte Kapital durch die jährlichen Rückflüsse wieder verdient ist. Je kürzer diese Amortisationszeit, desto schneller steht das Kapital wieder zur Verfügung und desto geringer ist das Risiko einer Fehlinvestition.

Formel und Rückfluss

Die statische Amortisationszeit berechnet sich nach einer einfachen Grundformel:

Achtung vor Verwechslungen: Die Rentabilitätsrechnung setzt Gewinn ins Verhältnis zum Kapital und liefert eine Prozentzahl - die Amortisationsrechnung dagegen eine Zeit.

Statische und dynamische Methode

Bei der statischen Methode werden die Rückflüsse ohne Berücksichtigung von Zinsen gerechnet - schnell und einfach, aber ungenau. Die dynamische Methode zinst die künftigen Rückflüsse ab (Barwerte) und berücksichtigt so den Zeitwert des Geldes. Da spätere Rückflüsse dadurch geringer gewichtet werden, fällt die dynamische Amortisationszeit in der Regel länger aus als die statische.

Rechenbeispiel

Eine Maschine kostet 60.000 EUR. Pro Jahr erwirtschaftet sie einen Gewinn von 5.000 EUR, die jährliche Abschreibung beträgt 10.000 EUR.

Aussagekraft: Nach 4 Jahren ist das eingesetzte Kapital zurückgeflossen. Die Methode sagt jedoch nichts über die Gewinne nach diesem Zeitpunkt aus - dafür braucht es ergänzende Verfahren wie die Rentabilitätsrechnung.

Merksatz: Amortisationszeit = Anschaffungswert / (Gewinn + Abschreibung). Je kürzer die Zeit, desto geringer das Risiko.

Prüfungsmodus

Dieser ProtocolCheck führt dich durch die wichtigsten AP1-Aspekte dieses Themas. Du kannst Antworten prüfen, Fragen überspringen und bekommst am Ende eine Auswertung nach Kategorie.

Frage 1 0 richtig

Kategorie

Amortisation

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