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Kosten-Nutzen-Vergleich

Was ist ein Kosten-Nutzen-Vergleich?

Der Kosten-Nutzen-Vergleich ist ein Verfahren zur wirtschaftlichen Entscheidungsfindung. Er stellt die Kosten einer Maßnahme oder Investition ihrem Nutzen gegenüber und beantwortet die Frage: Lohnt sich die Maßnahme, und welche von mehreren Alternativen ist am vorteilhaftesten? Im Kern werden dabei vor allem monetär (in Euro) messbare Größen verglichen, etwa Anschaffungskosten gegen erwartete Einsparungen.

Monetäre und nicht-monetäre Faktoren

Nicht alles, was zählt, lässt sich in Euro ausdrücken. Deshalb wird zwischen zwei Arten von Faktoren unterschieden:

Der reine Kosten-Nutzen-Vergleich arbeitet mit monetären Größen. Nicht-monetäre Faktoren werden ergänzend benannt und qualitativ bewertet - oder über die Nutzwertanalyse berücksichtigt.

Vorgehen in der AP1

Ein sauberer Kosten-Nutzen-Vergleich folgt einer festen Reihenfolge. So bleibt die Lösung nachvollziehbar und prüfungstauglich:

Beispiel: Ein Betrieb vergleicht zwei Drucker. Drucker A kostet 800 Euro in der Anschaffung, verursacht aber 600 Euro Folgekosten pro Jahr. Drucker B kostet 1.500 Euro, jedoch nur 200 Euro pro Jahr. Über vier Jahre: A = 800 + 4 x 600 = 3.200 Euro, B = 1.500 + 4 x 200 = 2.300 Euro. Trotz höherer Anschaffung ist Drucker B wirtschaftlicher - die günstige Anschaffung allein entscheidet nicht.

Abgrenzung zur Nutzwertanalyse und Bezug zur Wirtschaftlichkeit

Der Kosten-Nutzen-Vergleich wird häufig mit verwandten Verfahren verwechselt. Wichtig für die Prüfung ist die saubere Abgrenzung:

Merksatz: Der Kosten-Nutzen-Vergleich rechnet in Euro, die Nutzwertanalyse in gewichteten Punkten - und über allem steht die Wirtschaftlichkeit als Verhältnis von Nutzen zu Kosten.

Prüfungsmodus

Dieser ProtocolCheck führt dich durch die wichtigsten AP1-Aspekte dieses Themas. Du kannst Antworten prüfen, Fragen überspringen und bekommst am Ende eine Auswertung nach Kategorie.

Frage 1 0 richtig

Kategorie

Kosten-Nutzen-Vergleich

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